Falls Sie noch weitere Fragen zu den Kosten haben, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.
Bei der Einführung des Begriffs der Honorarberatung hat der Gesetzgeber überaus strenge Maßstäbe angelegt. Möchte ein Unternehmen als Honorarberatung am Markt auftreten, so müssen alle Mandanten ausschließlich auf Honorarbasis betreut werden. Eine Durchmischung des Mandantenstamms, also ein Teil der Mandanten auf Honorarbasis und ein Teil auf Provisionsbasis, ist einer Honorarberatung nicht gestattet.
Dies ist in klarem Widerspruch zu unserer folgenden Grundüberzeugung: Der Mandant hat die Entscheidungshoheit. Auch darüber, wie er seinen Berater bezahlen möchte. Denn tatsächlich gibt es für beide Formen der Vergütung gute Argumente. Ein Beispiel finden Sie z.B. bei der uns oft gestellten Frage „Warum ist die Betreuung auf Provisionsbasis günstiger?“
Viel wichtiger als die Art der Vergütung, direkt oder indirekt, ist unserer Ansicht nach der Aspekt Transparenz. Denn egal wie der Mandant bezahlt, er bezahlt. Und am Ende ist es wichtig, dass der Mandant versteht wieviel er bezahlt, für was er bezahlt und in Euro übersetzt nachvollziehen kann, was das bedeutet.
Daher ist Homemade Finance per Definition keine Honorarberatung im Sinne des Gesetzgebers, auch wenn wir die direkte Vergütung als Zusammenarbeitsmodell unseren Mandanten ebenfalls anbieten.
Da wir unseren Mandanten ausnahmslos die maximale Transparenz in Bezug auf die Kosten geben, zeigen wir zu Beginn einer Zusammenarbeit stets auch die verschiedenen Vergütungsmodelle auf:
Indirekt: Auf Provisionsbasis
Direkt: Gegen Zahlung auf Rechnung
Hierbei stellen die Mandanten oft mit Erstaunen fest, dass die direkte Vergütung 19% teurer ist als die indirekte Vergütung. Warum ist das so? Die Antwort liegt im Umsatzsteuergesetz. Provisionszahlungen sind umsatzsteuerbefreit wohingegen direkte Beratervergütungen der Umsatzsteuer unterliegen. Wenn wir also einem Mandanten auf Provisionsbasis Kosten von 0,63% p.a. anbieten können, so müssen wir, für exakt die gleichen Leistungsinhalte, bei der direkten Vergütung rund 0,75% p.a. aufrufen.
Das Delta von rund 0,12% p.a. kann sich über längere Zeiträume und bei höheren Volumina schnell zu vier- bis fünfstellige Unterschieden im erzielbaren Vermögen kumulieren. Daher ist die Vergütung auf Provisionsbasis für den Mandanten finanziell oftmals die attraktivere Variante. Natürlich muss in diesem Fall dem Thema Vermeidung von Interessenskonflikte besondere Sorge getragen werden. Auch hier setzen wir auf das Prinzip der maximalen Transparenz.
Wenn der Mandant jedoch die direkte Vergütung bevorzugt, dann ermöglichen wir selbstverständlich auch diese Form der Zusammenarbeit. In diesem Fall können die 0,12% p.a. als eine Art Versicherungsprämie zur Absicherung gegen Interessenskonflikte interpretiert werden.
Nein, zusätzlich zu den oben genannten, laufenden Kosten für unsere Wealth Management Services kommen noch laufende Produktkosten z.B. für ETFs oder Versicherungsmäntel hinzu. Diese bewegen sich, je nach Ausgestaltung Ihrer Strategie und Portfolio, zwischen 0,21% und 0,61% p.a.
Wir lehnen Performance Fees (erfolgsabhängige Vergütung, zusätzlich zur Management Fee) ab, da so vor allem kurzfristige Anreize gesetzt werden. Wir sind aber an langfristigen Geschäftsbeziehungen mit unseren Mandanten, idealerweise ein Anlegerleben lang, interessiert. Somit passen Performance Fees schlicht nicht zu unserer Geschäftsphilosophie.
Ja, ab einem Anlagevolumen von EUR 2.000.000 können wir Ihnen auch eine Flat Fee (konstanter pauschaler Betrag pro Jahr) anbieten.
Ja, wir bieten auch Einmalberatungen an. Es handelt sich hierbei um einen Beratungsprozess über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten. In dieser Zeit entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Anlagestrategie und setzen diese um. Außerdem befähigen wir Sie, diese Anlagestrategie künftig eigenständig fortzuführen und Ihr Portfolio selbst zu steuern. Selbstverständlich können Sie auch jederzeit danach (z.B. nach fünf Jahren) auf uns zukommen und eine weitere Einmalberatung in Anspruch nehmen. Die Kosten für eine Einmalberatung bewegen sich im Rahmen von 2,52% – 4,52% der Anlagesumme (inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer falls zu treffend).